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Dies wird von Facebook und Co. gegen sexuelle Belästigung im VR-Bereich unternommen

Dies wird von Facebook und Co. gegen sexuelle Belästigung im VR-Bereich unternommen

Auch in der virtuellen Welt ist sexuelle Belästigung real! Facebook geht zwar schon dagegen vor, jedoch muss sich noch einiges ändern, bis sich die Frauen in VR vollends sicher fühlen können.

Virtual Reality nimmt schon in naher Zukunft einen großen Teil unseres Alltags ein. Auch wenn der Fortschritt in Richtung VR immer größer wird, müssen einige Sachen bei der Entwicklung bedacht werden. Im Gegensatz zur sonstigen „Move fast and break things“-Strategie geht Facebook in dieser Hinsicht äußerst vorsichtig vor. Präventiv wird daran gearbeitet, die virtuelle Welt so sicher wie möglich zu gestalten!

Verschiedene Maßnahmen sollen die Nutzer schützen

Am 30. April und 1. Mai wurde auf der F8-Konferenz die Einführung der sogenannten Safety Bubbles verkündet. Diese sollen die Nutzer vor Belästigungen anderer schützen! Sobald ein Avatar in die Safety Bubble eines anderen Nutzers eintritt, werden beide unsichtbar füreinander. Zudem können Nutzer auch blockiert oder stummgeschaltet werden. In anderen Anwendungen wie Harmonix‘ Dance Central VR App, kann man anderen Nutzern nicht nur „beide Daumen hoch“ sondern auch „beide Daumen runter“ geben, und somit verschwindet dieser aus dem Social Space. 

Sexuelle Übergriffe in virtuellen Welten ist nichts Neues

Dies sind die Reaktionen Facebooks auf Geschichten über Sexuelle Belästigung im VR-Bereich, wie sie z.B. Jordan Belamire bereits 2016 in einem Blog veröffentlicht. Dort beschreibt sie ihre Erfahrungen im Spiel „QuiVR“, in dem sie trotz genderneutraler Figur an der Stimme als Frau identifiziert und belästigt wurde. Ein anderer Spieler fasste ihren Avatar sowohl an die Brust als auch in den Schritt.  Auch wenn dies schon einige Jahre her ist, ist das Thema hochaktuell! Es kamen Fragen auf, ab wann etwas als Sexueller Übergriff gewertet werden kann, wer dafür verantwortlich gemacht werden kann, und wie eine Strafe aussehen könnte. 

Schon Jahrzehnte lang gibt es im Internet verbale Formen der sexuellen Belästigung, somit ist dies nichts Neues. Doch im VR-Bereich könnte dies noch verstärkt auftreten! Die Grenze zwischen dem realen Körper und dem eines virtuellen Avatars verschwimmt immer mehr, und lässt alles immer realer erscheinen. 

Es gibt noch keine juristischen Konsequenzen 

In Mark Zuckerbergs Zukunftvision werden wir alle irgendwann mit VR-Brillen in einem virtuellen Raum mit unseren Freunden abhängen. Doch dies wirft einige Fragen bezüglich des Umgangs miteinander auf. Experten fordern mit der Einführung von AR und VR die Aufstellung neuer sozialer Regeln – Do’s und Don’ts in der virtuellen Welt. Es muss auch festgelegt werden welche Verstoße strafrechtlich verfolgt werden, da ohne die Körperlichkeot bislang die Grundlage einer Anklage fehlt. Die juristische Entwicklung ist aber nicht mehr weit entfernt. 

Die Nutzer haben es in der Hand 

Schuld ist nicht das Virtual Reality an sich. Durch den technischen Fortschritt wird nur eine geeignete Plattform für unangemessene Verhaltensweisen geboten. Doch wie die Technischen Möglichkeiten genutzt werden liegt in der Hand der Nutzer. Mit der Integration von Features wie den Safety Bubbles sollen Nutzer erstmal weitestgehend geschützt werden.